Gesprächskompetenz

 

Die meisten Gesprächsmethoden und Techniken sind unvollständig. Sie decken meist nur einen bestimmten Teil der Kommunikationstaktik ab und hinterlassen Lücken. Das Gleiche Problem stellt sich bei der Wahrnehmung. Die gängigen Wahrnehmungstechniken zielen fast ausschließlich auf die Deutung der Körpersprache. Dies hinterlässt jedoch nicht nur blinde Flecken in der gesamten Wahrnehmungsfähigkeit, sondern birgt auch die große Gefahr einer Täuschung in sich. Nämlich dann, wenn der Gesprächspartner ebenfalls über Kenntnisse der Körpersprache verfügt und diese in Gesprächsverläufen täuschend manipulativ einsetzt.

Die forensische Gesprächskompetenz nach Marco Löw legt jedoch einen der Schwerpunkte auf die Erkennung von kognitiven Problemen, die sich jedem Lügner stellen, unabhängig von seinen intellektuellen Fähigkeiten. Dadurch kann sich der Anwender vor Täuschungen und Manipulationen schützen.

Die Kommunikationstechniken sind im Marco Löw Befragungssystem als flexible Module konzipiert und können situativ in jedem Einzelfall individuell und flexibel kombiniert werden. Sie zielen auf kognitive Probleme und Wahrnehmungslücken von Gesprächspartnern. Dadurch sind sie für den Gesprächspartner nicht zu antizipieren, weil er weder die Kombinationen voraussehen, noch die Zielsetzung ausreichend durchschauen kann.